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Aus Spaß wurde Ernst

Der Spaziergang Ernsts von Wien in die marokkanische Wüste wird einen neuen Blick auf das Pilger Dasein eröffnen. Die Synapsen werden von verstaubten Denkmustern befreit und der nötige Schmäh wird den täglichen Ernst des Lebens vergessen machen. Als Umrahmung werden couragierte Persönlichkeiten, wie André Heller und Gregor Sieböck, ihn am Weg begleiten.

Marrakesch, 24.Dezember 2016. Ich verspüre einen Moment der tiefen Dankbarkeit. Mein Patenkind Amalia hat heute zum ersten Mal „Gedi“ zu mir gesagt hat. Und mein Freund Peter und ich erleben in ganz Marokko Szenarien, die Drehbuchautoren nicht schreiben hätten können. Der Inspirator, Universalkünstler und Sprachjongleur A​ndré Heller gibt uns am Heiligen Abend eine private Rundführung und ein über 15 Minuten langes Interview in seinem privaten Domizil. Bereichernde Weihnachtsgeschenke, die nicht materieller Natur sind, aber eine Bestätigung und Initialzündung auslösen, dass es sich stets lohnt, inspirierende Orte bzw. Abenteurer aufzusuchen. Wir begreifen, dass es sich auszahlt seinen individuellen Lebensweg auch tatsächlich zu gehen. Ich merke verstärkt, wie meine verstaubten Adern und Venen wieder mit Lebendigkeit durchströmt wurden. Diese Magie hat mir vergessene Tore zu meinem Selbst geöffnet und die Lebendigkeit des Seins wieder eingeflößt. Die wandernden Dünen, der Demut einflößende Sternenhimmel, der nächtliche Gesang der Nomaden am Lagerfeuer, der zuckersüße Minztee, die kulinarischen Gaumenfreuden, die handgemachten Töpfe, die chaotischen Marktkulissen, der mit Feinheiten geschmückte Garten André Hellers – es ist pure Magie, die Marokko ausstrahlt. Man könnte meinen die marokkanische Seele hat sich mit meiner auf ein Rendezvous verabredet und ewig die Liebe geschworen.
 

Pilgern als spirituelle Hütten- Gaudi- Wanderung

Die Pilgerreise im Frühjahr 2016 hatte ähnliche Qualität bzw. Intensität ​(> 900 Kilometer Fußmarsch) in sich und mich auf eine neue Ebe​ne transferiert. Ich wurde als Homo Idioticus vom Touristen zum Pilger transformiert, der sich am Weg Richtung Homo Sapiens Tag für Tag der Weisheit WEGen zu entwickeln versucht.

Ich empfand das Pilgern nicht als beten mit den Füßen im religiösen Sinne, stattdessen kristallisierte sich Pilgern für mich als eine spirituelle ​„Hütten - Gaudi - Wanderung“ heraus, die der eigenen Seele Luft zum Durchatmen in der zeitverdichteten Komplexitätsmaschine dem natürlichen Rhythmus zum Trotz wieder schenkt. Es wirkt befreiend und vertiefend, Gehirnsynapsen erheiternd und erweiternd zugleich. Unterhaltung wird durch Überhaltung ersetzt. Der zu hause gelassene Flatscreen vergessen, stattdessen das Leben eingeschaltet. Das Leben beschenkt einem im Gegenzug mit Überraschungen, statt Unterraschungen und die Natur beschenkt einem mit strahlender GeHsundheit auf körperlich, geistiger und seelischer Ebene.

Und nun ist die Zeit reif geworden, weil mein Kern tierisch Bock d ́rauf hat, sich Step by Step von Wien nach Marrakesch pilgernd zu begeben. Diese beiden einschneidenden, entscheidenden Erlebnisse in meinem Leben werde ich vereinen zu einem kreativ - wirtschaftlichen Herzensprojekt, das Lust machen wird sich als frittierte Potato von der Couch zu entreißen, um dem Leben die nötige Gewürzmischung zu verabreichen.

Der Pelzgoschn Sprachjongleur (Zitat himself) ​André Heller​, der Weltenwanderer und Bestsellerautor ​Gregor Sieböck sind wichtige Seelenlandschaftspfleger, die mitunter meine Seelenlandschaft mit ihrem lebendigen Dasein gedüngt haben. Dass diese Menschenkinder dann auch noch meine Mittelmäßigkeit Etappenweise begleiten werden oder ich sie besuchen darf, ist eine Veredelung des Rahmens meiner bildlichen Vorstellungskraft.

Wie dem auch sei. Liebe weiße, liebe schwarze Schäfchen & liebe Wölfe, ich würde Euch alle herzlichst einladen mich doch zu begleiten, ob mit Hoverboard, via social Media, Dreiradler, Tesla, über mein Lieblings- Online- Magazin bergwelten.com oder doch auf die gewöhnliche altmodische Art und Weise – zu Fuß! Kommen Sie! Kommen Sie! Und vergessen Sie Ihren Wanderstock nicht! Abschnittsweise wird dies möglich und erwünscht sein, ob in meiner Hood, dem wunderschönen Mostviertel, oder im Salzkammergut, ob im heiligen Land Tirol oder im Bundesland Vorarlberg, dessen Einwohner man nur wegen ihres Dialektes und Bergkäses lieben muss. Doch auch der pilgernde Mönch in mir wird sich nach Einsamkeit sehnen und diese Momente der Stille und Einkehr aufsuchen.

UND... hätt ́ ich ́s doch glatt vergessen - auch für mich gilt: „Ohne Göd! Ka Musi!“ Falls sich meine Zeilen wie ein Ohrwurm in ihrem schönen Kopfe eingenistet haben sollte, dann bitte ich Sie ihre Geldbörse locker zu machen und in Herrgotts Namen mir ein paar Almosen auf meiner Crowdfunding- Page, oder wie wir im Mostviertel zu sagen pflegen „Krautfunding- Seitn“, zu hinterlassen.

Gott, Allah oder Buddha schütze Sie,

Euer ernstJETZT

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