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Der Endspurt in Spanien

Im Anhang findet ihr DEN Plan vor. Aber nachdem man nicht weiß, ob die Achillesferse des Hr. Merkinger irgendwann mal keinen Bock hat in den Süden zu hatschen, kann sich der Timetable schon mal etwas verschieben. Falls mein geschätzter Herr Körper tatsächlich einen Tag Blau machen will, dann werde ich ihm dies auch gönnen bzw. dies verlässlich auf meiner Website aktualisieren.

Die letzten Kilometer in Spanien

1. Oktober

Foncebadon

Villafranca

Meine Highlights des Tages:

Ich bin früh gestartet, spät angekommen und habe > 50 Kilometer hingelegt.

Ich habe noch ein Bett bekommen, gutes Essen und alte Bekannte wieder getroffen.

Meine Großeltern haben mich heute mit einem herzlichen Anruf überrascht.

Beim "Tor des Verzeihens" bin ich auf einen zähen Pilger gestoßen, der schon über 18 Mal in seinem Leben eine Pilgerreise aufgenommen hat. Er meint, dass es süchtig machen soll – ich bin gespannt, ob ich eine ähnliche Zahl in hohem Alter vorweisen kann?!

2. Oktober

Villafranca

O Cebreiro

O Cebreiro – der höchste Punkt des Camino Frances.

Mit Raphael (Schweiz), Kevin (USA) und Britney (USA) habe ich den Sonnenuntergang beim Gipfelkreuz mit Bierchen, Vino und Chips genossen.

Und wie ich geschlafen habe?! - Diese Nacht wurde eine kuschelige Nacht – ungewollt versteht sich! Wie ungewollt? In O Cebreiro gibt es unzählige Stockbetten. Und da diese Betten aneinandergereiht sind und nur meines ohne Trennwand war, hatte ich das „Glück“, dass ich Mitten in der Nacht von meinem Bettnachbarn mit einer Umarmung überrascht wurde - "unbeabsichtigt". Wie er dies bemerkt hat, dass es sich um einen Fremdling und nicht um seine Frau handelt, hat er geantwortet: „Sorry, I thought you are my woman!“

3. Oktober

O Cebreiro

Sarria

Heute war ich mit Kevin unterwegs. Der Liebe hat mir sein Herz ausgeschüttet, dass er beim Cruz de Ferro seinen Emotionen freien Lauf gelassen hat. Das Kreuz, das man kurz nach Foncebadon vorfindet, ist das Kreuz, wo man seinen Stein von Zuhause abgibt. Der Stein steht für Sorgen, Angst oder Trauer der Vergangenheit. Kevins Vater ist vor wenigen Wochen völlig überraschend gestorben. Einer seiner Freunde hat Kevin auf den Film „The Way“ aufmerksam gemacht, der ihn inspiriert hat spontan nach Leon zu fliegen und diesen Weg seinem Dad zu widmen. Diesen speziellen Ort der Trauer hat er herbeigesehnt - jeder seiner Tränen hat er mit seinen mitgenommenen Stein weggewischt... in Erinnerung an seinen Vater.

In Sarria treffe ich einen Pilger an, den ich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen haben – Jesus. Nein, nicht den katholischen Jesus, sondern den spanischen Jesus. Jesus hat seinen Sohn verloren. Und wie es der Zufall bzw. der Camino so will, treffen Kevin und Jesus aufeinander und führen ein längeres Gespräch, das für meinen Blog nicht bestimmt ist...

By the way! Pilger, die nur die Compostela absahnen wollen, starten von Sarria. Sarria ist quasi der Startpunkt für die Touristen unter den Pilgern, für die, die auf ihrer To-Do- Liste jenes To- Do abhaken wollen. Im März letzten Jahres war die Stadt - wie die Wiener Innenstadt am Samstagabend - gefüllt. Doch heuer kann ich dies nicht behaupten. Heuer ist aber auch nicht Osterwochenende, sondern Nebensaison. Lucky me!

4. Oktober

Sarria

Gonzar

Das letzte Mal habe ich in der Schweiz mit meinem Vater in einem Doppelzimmer übernachtet - heute war es wieder einmal soweit. Nachdem ich die letzten 4 Tage im Schnitt über 40 Kilometer gegangen bin, wollte ich zumindest würdig schlafen und meinem Körper das bieten, das er auch wahrlich verdient hat - Erholung in Form von Ruhe und v.a. ohne Schnarcher bzw. "Überraschungskuschler". Nach jenen 4 Tagen geht sich abends kein "Herabschauender Hund" mehr aus - vielmehr sieht meine Yogapose wie ein "Toter Hund" aus.

Tagsüber werde ich von vielen Menschen am Weg inspiriert - v.a. ein Pfarrer fragt gefühlte 1.000 Pilger, wo er denn noch einen Stempel bekomme, damit er ja in Santiago sein Zertifikat bekommt. Dieses "Diplom" beweist, dass der/die Pilger/in die letzten 100 km per Pedes, per Rad/Dreirad, Segway (?) oder mit dem Pferd/Esel/Kamel/ Hund/Kätzchen/Ameisenbär zurückgelegt hat. 2 Stempel täglich sind ein muss, ansonsten bekommt man nur einen feuchten Händedruck - wenn überhaupt.

Mir persönlich geht´s nicht um Kalorien verbrennen, Kilometer zählen, Stempel oder gar diese Auszeichnung in Santiago. Mir geht´s um die Geschichten und Abenteuer, die ich Tag für Tag, Stunde für Stunde erleben hab´ DÜRFEN und deswegen sammle ich diese Abdrücke nur, damit ich, ehrlich gesagt, ein warmes Bett mit 160 SchnarcherInnen in den Herbergen bekomme. Würde ich diese Stempelsammlungen nicht mit mir mittragen, müsste ich im Freien oder in Hotels oder Hostels übernachten.

PS.: Heute bin ich auch von "Frankfurtern" eingeladen worden - nein, nicht von Würsten, sondern von liebenswerten Deutschen, die auch fleißig meinen Blog lesen. Seid gegrüßt auf diesem Wege :)

PPS: Trifft sich gut, dass ich Jesus (siehe Foto) vor Ankunft in Santiago noch getroffen habe, weil ich musste mit ihm ein ernstes Wort reden.

PPPS.: JA, der Eindruck täuscht nicht! Nach 45 Kilometern schaut man nicht mehr so frisch aus der Wäsch, aber die Glückshormone sorgen immer noch für einen strahlenden Pilger.

5. Oktober

Gonzar

Boente de Arriba

Von der Schweiz nach Santiago. Der Enkelsohn 17 und der Großvater 70.

Vor 10 Jahren haben die Beiden das Projekt gestartet und gestern haben sie sich aufgemacht die letzte Etappe gemeinsam mit der Großfamilie von Sarria nach Santiago zu beenden.

Heute habe ich durchaus Glück mit meiner Herberge - 12 Euro, 1 Schlafraum, 10 Pilger, 1 Schnarcher. Unterdurchschnittlich gut. Normalerweise sind 3 von 10 SchnarcherInnen.

Morgen wird´s Ernst - ein weiterer Meilenstein auf meinem Weg: Santiago. Von Boente de Arriba und Santiago trennen mich 47 Kilometer. Morgen heißt´s also nochmals reinbeißen, dann erwartet mich plangemäß ein Ruhetag - ich bin gespannt, ob ich diesen Ruhetag auch wirklich so ruhig angehen werde...

6. Oktober

Boente de Arriba

Santiago

Ich breche früh auf, immerhin erwarten meine Pilgerfüße heute eine längere Tour - genauer gesagt 47,4 Kilometer.

Um 7 Uhr starte ich im Stockdunklen. Jeden Schritt, jeden Atemzug nehme ich bewusster wahr als sonst, ob dies am Vollmond liegt oder am Faktum, dass meine Füße ein wenig lädiert sind bzw. meine Bronchien im Morgengrauen noch nicht so mitspielen wie sonst, sei dahingestellt. Das Durchqueren der Eukalyptus- Wälder ist Balsam für meinen Körper. Warum? Nach den letzten ereignisreichen Duftspektakeln in den Schlafsälen, haben Bronchien, Lungenflügel und Co. wieder Bock tief ein- und auszuatmen.

Bis Kilometer 20 geht sich´s leicht, zwischen der 20km- und 35km Marke kann sich´s schon mal ziehen, aber ab Kilometer 35 kommen Glückshormone ins Spiel, die mich fliegen lassen. Ja, man könnte meinen, dass ich ab jenem Zeitpunkt in einen rauschartigen Zustand komme… ohne Einsatz von Drogen! Vorsicht ist also angesagt! Pilgern unter 18 Jahren sollte deswegen untersagt werden!

Letztes Jahr hat sich das Ankommen in Santiago nicht wie ein Ankommen angefühlt, doch heuer war dies ein wenig anders. Zum ersten Mal ist mir so richtig bewusst geworden, was ich die letzten Monate vollbracht habe. 3.000 Kilometer zu Fuß + 200 Instagram Fotos in 4 Monaten + Tägliche Instagram- Stories + Tägliche Blog- Einträge...

ABER das wäre ohne die Unterstützung von so vielen liebenswerten Menschen in meinem Umfeld nicht möglich gewesen, deswegen habe ich zumindest einen Bruchteil meiner Liebsten angerufen, mich bei jenen bedankt und diese die letzten Kilometer nach Santiago mitgenommen.

Dieser Zeilen klingen ein wenig so als wäre meine Reise vorbei - tja, ganz so ist es auch nicht. Aber Santiago ist für mich ein weiterer Meilenstein. Ein weiterer wichtiger Ort der mir Kraft gibt entlang meiner Pilgerreise - also ein Kraftort.

7. Oktober

Santiago - RUHETAG
Ganz schön viel los hier, also kein ruhiger Tag am Ruhetag.

Das Ankommen in Santiago war schon etwas ganz besonderes für mich, weil es eben tatsächlich ein Ankommen war – das Jahr zuvor hatte ich dieses Gefühl erst später in Muxia bzw. Finistere. Doch dieses Mal war alles anders. Der letzte Tag nach Santiago hätte nicht berührender sein können. Ich wollte nochmals alle Menschen anrufen, denen ich stets gerne Eintritt in meine linke Herz- Vorkammer gewähre. Das sind Freunde und Familienmitglieder, die meinen Blutdruck intensivieren und beschleunigen lassen. Das sind Menschenkinder, ohne die es mich nicht auf Erden geben würde und ohne die ich v.a. hier und jetzt nicht in Santiago wäre.

Für mich ist Santiago nicht DAS Highlight, sondern die täglichen Geschichten, die ich erleben hab´dürfen. Für mich ist nicht die Urkunde in Form der Compostella ein Highlight, sondern jeder einzelne Schritt meiner Füße, die es mir ermöglicht haben. Meinen Füßen habe ich übrigens auch eine Fußmassage bzw. Pediküre versprochen, wenn ich wieder in Österreich bin. Das haben sie sich wahrlich verdient. Es kann allerdings auch gut sein, dass meine zwei blauen Großzehen keine Pediküre mehr benötigen, sondern eher ein Tape.

Die letzten paar Meter habe ich auch Tränen vergossen. Tränen der Freude und Erkenntnis, was ich eigentlich geleistet habe. Für mich hat sich diese Leistung allerdings nie wie ein Müssen oder gar eine Pflicht angefühlt, stattdessen habe ich dies als Privileg und mich deswegen dem Prozess so hingeben bzw. genießen können.

Vor der Kathedrale habe ich Maxime angetroffen, mit dem ich immer wieder ein paar Meter nach Le Puy en Velay gelaufen, gepilgert oder gehumpelt bin. Wir haben uns umarmt, geschwiegen, niedergesetzt und den Blick auf die Kathedrale genossen.

Doch plötzlich huschen zwei Deutsche Pilger auf mich zu und fragen mich, ob ich denn der Ernst sei, weil sie folgen mir schon seit Wochen im WorldWideWeb. Im ersten Moment war ich perplex, dass ich in dieser intimen Situation angesprochen werde, aber nach einem kurzen „Überraschungsschock“ habe ich das Gespräch mit den Beiden als sehr angenehm empfunden, weil sie gemerkt haben, dass mir dieser Augenblick hier und jetzt sehr viel bedeutet - sie sind eben Pilger und Pilger verstehen Pilger, Pilger fühlen Pilger und Pilger geben Pilger Raum für ihr Dasein.

„The Last Stamp“ ist meine Herberge an jenem Abend. - Warum? Weil zentral gelegen und sauber wie bei der Pension Resi in Weistrach.

8. Oktober

Santiago

Negreira

Gemütlich starte ich den Tag mit drei Croissants im Magen, Grüntee in der Blase UND einem „Bergwelten- Instagram- Takeover“. Mir bereitet der Prozess rundherum außergewöhnlich viel Freude.

Manche gehen in die Arbeit, wohingegen ich in der Arbeit gehen DARF. Ja, dieses Beten mit den Füßen in dieser Form erleben zu dürfen ist ein absolutes Privileg. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass dieses Projekt aus einer Hybris heraus entstanden ist. Das lass ich allerdings nicht gelten. Vielmehr ist es aus der Demut vor dem Leben heraus entsprungen, weil ich mein Leben liebe. Und wenn du dein Leben liebst, dann gehst du aus deiner Komfortzone heraus, gibst dich dem Leben hin, hörst auf rational zu denken und beginnst das zu tun, das du wahrlich liebst – und bei mir ist es eben das Pilgern.

Ich möchte leben und nicht überleben. Und unter leben verstehe ich genießen. Und für dieses Genießen braucht man finanzielle Mittel im 21.Jh.. PUNKT. Und dass mich ausgerechnet in Santiago eine SMS von der ersten „Unterkunft- Mum“ erreicht, die ich vor meinem Pilgerstart nicht einmal gekannt habe und die mir nach EINEM Treffen eine großzügige Summe überwiesen hat, damit ich meinen „Traum“ weiterhin leben kann, dann beflügelt und verwurzelt dies zugleich. Diese qualitativ hochwertige Finanzspritze beinhaltet eine enorme Kraft, weil sie auf Bedingungslosigkeit beruht und dies entfacht in mir Kreativität, Demut, Freiheit und Dankbarkeit. Merci! Merci, du Liebe Frau W.!

9. Oktober

Negreira

Olveiroa

Ich bin vielleicht mit Instagram- Stories für Bergwelten.com eingespannt, aber gleichzeitig finde ich auch wieder mehr Ruhe vor, weil bedeutend weniger Pilger von Santiago bis Muxia bzw. Fisterra unterwegs sind. Der Großteil der Pilger- Rasselbande steigen nämlich in den Bus oder ein Taxi ein, um das „Ende der Welt“ zu erleben. Meines Erachtens ist dies fatal. Nein, sogar eine Pilger- Todsünde, weil einem der schönste Abschnitt der Reise erwartet. Auf diese letzten paar Meter kommt es auch nicht mehr drauf an bzw. versäumt man einen mystischen Weg, der einem mit freiherumlaufenden Pferden, Eukalyptus Wäldern, verträumten Dörfchen und strahlenden Einheimischen beschenkt.

Heute ist´s übrigens wieder einmal ein Municipal geworden- d.h.: 5 Euro, 50 Betten, 5 Schnarchnasen und eventuell 500 Bettwanzen zum Kuscheln. Who cares?!

10. Oktober

Olveiroa

Muxia

Wie prachtvoll der Weg von Santiago bis Muxia wirklich war, werdet ihr in einem extra Artikel die nächsten Wochen bzw. Monate online detaillierter zu lesen und sehen bekommen.

Neben mir schläft heute ein Italiener (58). Diagnose: Schilddrüsenkrebs. Und der Kerl hat nur noch wenige Monate zu leben. Und das makabere an der Sache ist, dass wir ebenso gerade im Endspurt des Pilgerns sind. Doch nichtsdestotrotz oder gerade deswegen ist er frohen Mutes und erzählt mir mit gebrochenem Englisch und leuchtenden Augen über die Geschichten, die er entlang des Weges und in seinem Leben erfahren hat. Auf die Frage, ob er denn einen Tipp mir auf meinem Lebensweg mitgeben möchte, antwortet er:

„Lebe dein Leben heute und nicht morgen, weil 30 Jahre sind schneller vorbei als man denkt.“

11. Oktober

Muxia

Finisterre

Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.

Servus Finisterre! Schön Dich wiederzusehen! Ich habe diesen Tag sehnsüchtigst erwartet und da ist er nun. 4 Monate + 1 Tag hat es vom Wiener Kutschkermarkt bis zum Ende der Welt benötigt. Dieser Weg hat mir nicht alles, aber vieles abverlangt und umso mehr kann ich mich freuen heute hier zu sein.

Dass dann der letzte Tag in Europa noch so viel Magie in sich trägt und mich mit einigen Überraschungen beschenkt, war dann auch nicht zu erwarten. Ein frisch verlobtes Paar aus Deutschland, das mir die Bestätigung für meinen zweiten Bergwelten Beitrag gegeben hat, dass man sich die Fingerchen aufwärmen kann für´s Standesamt, wenn man den Camino als Paar friedlich überlebt, dann waren da auch noch die Ziegen, die entlang der Felsklippen „geklettert“ sind und die Kulisse noch atemberaubender gestaltet haben, oder mein Seelenverwandter Ryan, der mich mit seinen Eltern + „Shuttledienst back to Santiago“ surprised hat und dann auch noch Bjössi/Björn (Island), den ich meinen letzten Moment am Ende der Welt geschenkt habe, weil er wieder Kraft gefunden hat, weil er wieder Lebenslust gefunden hat, weil er sich Dank des Weges und vieler nährstoffreicher Gespräche mit den Pilger wieder erinnern hat können, dass das Leben lebenswert ist. Kurz zur Erklärung: Björn war im Gefängnis, weil er beinahe einen Mitmenschen getötet hat. Dieser Part ist Teil seines „Lebenskuchens“, aber es kommt nicht nur auf dieses einzelne Stücke drauf an, vielmehr auf den gesamten Kuchen und der alte Björn wandelt sich zu einem wunderschönen Menschen – er ist ein lebender Beweis, dass man keinen Menschen abschreiben soll und ihm/ihr stets die Chance geben soll sich zu wandeln. Oder wie er zu sagen pflegt: "I´m trying to change from a bastard to a human beeing."

Für mich ist dieser Ort ein Beginn. Ein Beginn einer neuen Reise, denn am Freitag den 13. geht’s weiter Richtung Casablanca und dann erwarten mich noch knackige 300 Kilometer – also lohnt es sich die nächsten Wochen auf www.ernstjetzt.com vorbeizusehen. - Ich würde mich auf alle Fälle freuen! In diesem Sinne: Auf ein Wiedersehen :)

13.Oktober

Flug von Santiago nach Casablanca

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