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Die etwas anderen Wien- Tipps TEIL EINS

Der beste Friseur, mein liebstes Beisl, der Laden, der wirklich alles hat & offene Kühlschränke für Arme, Obdachlose oder finanziell Benachteiligte.

· In Between,Alpe Adria Trail

Der beste Friseur Wiens

Es ist kein Geheimnis, dass meine linke und rechte Herzkammer für Marokkaner immer weit offen steht und ich liebend gern helfe, wenn ich helfen kann. Doch diesem Friseurladen ist eigentlich gar nicht mehr zu helfen, weil er eh ziemlich gut läuft, dennoch möchte ich diesen bewusst hervorheben. Die Rede ist vom Friseursalon

„Chez Nabil“ /Arbeitergasse 39 /1050 Wien.

Lassen Sie sich von den optischen Befremdlichkeiten nicht täuschen, sondern setzen Sie sich gelassen auf den Friseur- Stuhl nieder, schildern Sie ihm Ihre konkreten Wünsche und lehnen Sie sich zurück. Spätestens, wenn Nabil oder sein Bruder die Haarschere in die Hand nehmen, haben sie Ihr Vertrauen gewonnen. Die Jungs wissen, was sie machen und die Frisur ist immer perfekt. Immer. Und ich bin eitel, wenn´s um meine Haare geht. (Lassen Sie meine marokkanischen Brüder herzlich von ihrem Bruder „Ernst, der von Wien nach Marrakesch gepilgert ist“ grüßen.)

Kosten:

35 Euro/ Frauenhaarschnitt

18 Euro/ Männerhaarschnitt

Der Laden, in dem man wirklich alles findet

Der 18.Bezirk ist mir einer der Liebsten, weil mir in der Kutschkergasse schon so viele wunderbare Menschen begegnet sind, jeden Samstag großartig gemarktlt werden kann und weil es an gemütlichen Lokalen hier nicht mangelt (Café Franze, Himmelblau, etc.).

Der Schriftsteller Robert Seethaler und ich haben einige gemeinsame Schwächen. Wir lieben das Salzkammergut, das Schreiben, Wien und offensichtlich Wiens Währingerstraße, wie man in seinem Buch „Der Trafikant“ rauslesen kann.

So, aber eigentlich habe ich diese Absätze wegen diesem einen Geschäft in der Währingerstraße geschrieben: Riel & Stein. Hier ist´s unaufgeräumt und voll. Voll mit Allerlei. Tixo, Teller, Dünger, Zahnbürsten, Schrauben, wo man glaubt, dass man sie nie mehr wieder benötigen wird, Blumentöpfe, Ringe, Blumenerde, Messingringe,.. ja, es würde mich nicht wundern, wenn man Donald Trumps Toupet hier bekommen würde.

Aber nicht nur deswegen läuft der Laden auch so verdammt gut (im Minutentakt pilgern Kunden her), sondern auch weil Sie hier kompetent, sowas von kompetent und freundlich beraten werden, wie Sie´s noch nie erlebt haben. Also mein persönlicher Tipp: Gehen Sie zu „Riel & Stein“ und wenn Sie schon dort sind, können Sie sich auch ein Buch (z.b. Mein Leben ist eine Pilgerreise - zu Fuß von Wien nach Marrakesch -> ab September am Markt) bei den Hartliebs (Beratung at its best) besorgen. Dies erledigen Sie am besten vor oder nach der Arbeit, weil das Abendlicht und Morgenlicht in dieser „Meile“ ist etwas ganz, ganz Besonderes.

Preiswertestes MAKI in Wien

In der Währingerstraße 14, 1090 Wien befindet sich die Hayaci Sushi Bar. Mein Maki- Stammbeisl. Meine Eltern gehen sonntäglich in die Kirche. Ich gehe zum Hayaci. Es ist nicht größer als mein Schlafzimmer gefühlte 12 Quadratmeter, allerdings schlafen hier nicht 2 Personen, sondern hier arbeiten insgesamt 4 Personen auf Hochdruck. Zumeist nehme ich mir 12 mit Sesam bedeckte Maki- Stücke nachhause mit.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Preise: 5 von 5 Sterne

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Qualität: 5 von 5 Sterne

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Service: 5 von 5 Sterne

☄️☄️☄️☄️☄️Verpackung: - 32.543.905.235 von 5 Sterne

Am besten mit seiner Lunchbox aufkreuzen und dann Bestelltes einpacken!

Offener Kühlschrank im Siebensterncafé

"Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 57.000 Menschen sterben pro Tag an Hunger. Eine Milliarde Menschen sind permanent schwerst unterernährt. Und das auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt. Der World Food Report der UNO sagt, dass die Weltlandwirtschaft heute problemlos fast 12 Milliarden Menschen, also fast das Doppelte der Weltbevölkerung, ernähren könnte." Jean Ziegler

Wenn ich über einen längeren Zeitraum unterwegs bin, dann räume ich meinen Kühlschrank komplett aus, fahre in die Siebensterngasse und stelle meine Lebensmittel in den offenen Kühlschrank des Siebensterncafés. Der offene Kühlschrank, den man dort vorfindet, ermöglicht Essenstausch. Insgesamt gibt es nicht nur diesen einen, sondern weitere 31 offene Kühlschränke in Wien, die sozial Schwächeren die Möglichkeit bieten Brot, Aufstriche, Gemüse, Obst, Milchprodukte, etc. gratis mit nachhause zu nehmen.

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