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In St.Anton lässt's sich powdern

Für mich geht’s nach St.Anton! St.Anton am Arlberg! Das Skigebiet, das laut dem deutschen Wintersportportal "Skigebiete-Test" neben 249 anderen internationalen Skigebieten unter die Lupe genommen worden ist, und, nach dem Vorjahressieg, 2019 den dritten Platz eingenommen hat. Hinter Zermatt und Serfaus. Die kommenden zwei Tage werden gewiss ab und an die unfassbaren 305 Pistenkilometer hinuntergewedelt, aber auch abseits der Pisten dürfen die Gewinnerinnen (Simone & Eva) des Verival Gewinnspiels und ich mit Stephan Görgl (Ex-ÖSV-Rennfahrer) unsere Spuren ziehen.

TAG 1

Mit dem Zug in Landeck- Zams angekommen, geht’s weiter mit dem Taxi nach Pettneu am Arlberg. Dort befindet sich eine urige Pension mit Charakter. Pension Hildesheim, die Stephan Görgls Cousine Tash betreut.

Bei einer Tasse Grüntee in der Kuchl treffe ich den Doppel- Weltcupsieger (RTL & Super- G Sieger von Beaver Creek bzw. der Lenzerhaide). Stephan ist genauso authentisch, bodenständig und grad wie man ihn vom Fernsehen kennt. Er erzählt bei einem köstlichen Abendessen im Restaurant Edelweiß über unkonventionelle Erziehungsmaßnahmen seines Vaters, der ihn mit 9 Jahren seine erste und gleichzeitig letzte Zigarette rauchen hat lassen, über das aufregende Leben als Sohn der Skilegende Traudl Hecher, über seinen eisernen Willen als 13 jähriger dem Skisport alles unterzuordnen, aber auch über die harten Rückschläge, die Verletzungsserien, über das Wieder-Aufstehen, um sich seiner Berufung weiter-hinzugeben, und, und, und…

Abende wie diese, an Orten wie diesen, mit Persönlichkeiten wie diesen, erinnern mich, warum es sich lohnt das Leben nicht zu schwänzen ... und das ist erst der Anfang des „GOERGL INTENSE“ Wochenendes.

TAG 2

Nachdem wir am Vorabend im Restaurant Edelweiß brav unsere Mahlzeiten - bis auf den letzten Känguru- Bissen - verzehrt haben, war uns das Kaiserwetter so gut wie garantiert. Aber nicht nur deswegen haben wir unsere Mägen gefüllt, sondern auch in weiser Voraussicht, weil´s A), wie oben erwähnt, irrsinnig gut war & B) weil wir die Gewissheit hatten, dass es intensiv werden wird.

Und so kam es dann auch. Nach einer kurzen morgendlichen Aufwärmsession - inklusive imposanten Panorama versteht sich -, waren die Waden bereit für die zahlreichen Übungen, um eine Ahnung vom perfekten Schwung zu bekommen. Von „Häschen- Hupf“ - ähnlichen Bewegungen bis Schwünge mit offenen Skischuh- Schnallen hat uns Stephan einiges abverlangt, mit dem finalen Resultat, nämlich, dass wir zentraler auf unseren Skiern standen und keine besseren Menschen, aber definitiv bedeutend bessere Carver geworden sind.

Am Abend kam dann - nicht bei Chips, sondern bei handgemachtem Dattelkonfekt - in audiovisueller Form die knallharte Wahrheit ans Tageslicht! - Wie an´s Tageslicht? Sie müssen wissen, dass Stephan uns immer wieder gefilmt hat, um mit uns genauer zu analysieren, was wir gut, was wir noch besser machen können und v.a. wie wir zentraler übern Ski stehen - das A & O des Carvens.

TAG 3

Um 7:15 Uhr läutet mein iPhone- Alarm, um pünktlich zum gemeinsamen Frühstück zu erscheinen, wo uns Tash in einem Vollkörper-Tiger-Outfit Eierspeis auf Bauernbrot mit Lachs, zwei der drei neuen Kreationen von Verival, nämlich leckeres „Grain-Free-Sport-Müsli-Mandel-Feige“ bzw. das energiereiche „Sport-Porridge-Schoko-Banane“ serviert - letzteres ist mein persönlicher Favorit, weil bereits eine kleine Portion sättigend ist und der TCMler in mir mit einer warmen Mahlzeit am Morgen besser in Fahrt kommt.

Dank der gestrigen Übungen von Stephan kommen ausnahmslos alle richtig gut ins Fahren, woraufhin wir uns nach der zweiten Abfahrt auf den Weg Richtung einer 2.800 m Anhöhe machen. Größtenteils mit dem Lift, aber auch zu Fuß! Im Gänsemarsch stapfen wir mit Lawinenrucksack, Piepsgerät, Sonde und den Skiern am Buckl unserem Mann des Vertrauens nach. Jede einzelne Minute der 45 Minuten war es wert. Nicht nur wegen des Zirbenschnaps von Stephan, sondern auch wegen des imposanten Ausblicks.

Doch wo man raufgeht, muss man auch wieder runterkommen bzw. wenn man schon die Skier dabei hat: RUNTERWEDELN! Und wenn wir schon am Arlberg sind, dann selbstverständlich mit Pulverschnee und Firnschnee als Untergrund. Immer schön dem Skiführer nach, wedeln wir uns dem Tal entgegen, links und rechts umgeben von mächtigen Felswänden, die teilweise von Eis bedeckt sind, da und dort ein einzelner Zirbenbaum, der mit seinem starken Wurzelwerk die Stellung hält und falls nicht gerade eine(r) unserer „Görgl- Intense- Crew“ vor Freude einen „Juchzer“ vor Lebensfreude mit dem Universum teilt, hört man diese so rar gewordene S-T-I-L-L-E. „Wo host des heite nu, dass du nur die Natur heast“, hat uns Stephan nach einem kurzen Innehalten gefragt.

Und ich mir „na hier am Arlberg“ gedacht.

Mit einem unaufhaltsamen breiten Grinser in unseren Gesichtern (auch bekannt als der „Intense Effekt“) und der Gewissheit, dass ich den Arlberg und Stephan bald wieder sehen werde, machen sich die Gewinnerinnen des Verival- Gewinnspiels und ich mit dem Zug wieder auf nach Wien.

Bis bald lieber Stephan & bis bald lieber Arlberg!

Auf ein Wiedersein!

Dieses phänomenale Abenteuer hat in Zusammenarbeit mit Verival stattgefunden.

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