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Ja, ich glaube an "Kraftplatzerl"...

Es gab auch Zeiten, in denen dem Pilger ernstJETZT gar nicht zum Lachen war. Ganz im Gegenteil, meine Augen können auch richtig gut schwitzen, so außerordentlich gut, dass ich mich eigentlich von Tempo oder Oh it's a Feh sponsoren lassen sollte (Ok, das war jetzt übertrieben). Aber das ist auch gut so, weil wer nicht weint, ist kein Mann, nur wer seine Gefühle zeigt, ist ein Mann!
Doch dass es einem „gutpilgert“ bzw. gutgeht in Zeiten der Rushhours, ist es wichtig, dass man Kraftorte aufsucht, die einem wieder verwurzeln und fliegen lernen zugleich.
Ja, ich glaube, dass es so etwas wie Kraftorte gibt - das Siebenstern- Café im 7. Bezirk Wiens, mein Ex-Heimatort Weistrach oder meine Toilette sind eines der vielen Beispiele – lassen Sie sich doch zuerst einmal auf auf diese Orte ein, bevor sie darüber urteilen. Ich verspreche Ihnen, dass Energie frei wird.
3 special places haben´s mir aber besonders angetan und deswegen möchte ich diese mit Ihnen ein wenig genauer unter die Lupe nehmen.

1) Wurzelwerkstatt

(c) Maximilian Salzer

Ich habe mich bei jener Überschrift vertippt. Es handelt sich nämlich um DIE Wurzelwerkstatt. Ja, so ein Retreat gibt’s kein zweites Mal. - Gut versteckt in der Nähe von Lunz am See, an einem Ort wo Hase und Igel sich noch gute Nacht sagen und wahrscheinlich sogar Ureinwohner gut versteckt im Wald leben, gibt es ein prachtvolles Haus. Häuser können noch so prachtvoll sein, aber wenn es nicht von Lebendigkeit gefüllt wird, dann hat es keinen Wert. Durch die junge Bande – Alexandra (Yogalehrerin), Ella (Grafikerin), Sophie (Pädagogin) und Max (Fotograf und seines Zeichens Aszendent Skorpion) – wird das Gebäude erst zu jenem magischen Krafthaus. Yoga, Fotografieren, Kräuterwanderungen, Kochen, Lachen, Lesen, Schreiben, Malen, Basteln, Brot backen, … lassen einem das StupidPhone vergessen, Mark Sugarmountain (Gesichtsbuch- Gründer) hat für ein paar Tage nicht meine Aufmerksamkeit, dafür aber das, was wirklich zählt - unser Leben.
Die nächsten Digital Detox- Tage sind bereits ausgebucht. - Und dies absolut zurecht! Ich habe kurz überlegt, ob ich meinen Rechtsanwalt kontaktieren soll, weil ich zu jener Zeit nicht im Lande bin, stattdessen noch in Marokko stolziere, und ich doch soooo gerne dabei gewesen wäre...

Kontakt

+43 660 183 1001
hallo@digitaldetoxcamp.at
Helmelbodenstraße 16
3293 Lunz am See

http://www.digitaldetoxcamp.at/

2) Meditas

Die Meditationslehrer in der Rauhsteingasse/ 1010 Wien

Bock auf Meditieren? Sind Sie Beginner oder gar schon ein Guru? Tja, dann sind Sie im Meditas genau richtig. Mag. Mona Schramke und Dr. Alexander Knoll geben wertvolle Inputs, die sie geistig wieder wie ein 100% geladener Tesla laufen lassen – ohne Hokuspokus oder schmerzhafte Elektroschocks. Nachdem ich mittlerweile seit 14 Jahren meditiere, bin ich zu den verschiedensten Kursen und Meditationslehrern gepligert, aber was die Beiden im 1. Bezirk abliefern, ist mir in dieser Qualität noch nicht untergekommen. Lässt man sich auf ihr wissenschaftlich fundiertes Know- How und ihre Erfahrungen ein, dann kann man, wenn man Glück und die nötige Hingabe an den Tag legt, phasenweise erleben, was „Gelassenheit“ sein könnte und welch enorme Kraft in ihr steckt.

More Infos:

http://wien-meditation.at/ueber-uns/

3) Theatersommer Haag

Wir schreiben das Jahr 2012. Auf der Suche nach einem Job wird mir von der damaligen Prokuristin und jetzigen Chefin des Haager Theatersommers angeboten, doch als Regiehospitant mitzuarbeiten. Der Verdienst war so „gut“, dass ich mir vielleicht, wenn überhaupt 150 Wurstemmeln kaufen konnte, aber das war mir zu jenem Zeitpunkt Schnuppe. Susi Weber, Johannes Gabl, Franziska Hackl, Andreas Patton, mein Lieblingschef Gregor Bloeb, ... haben mich vor der Premiere des „zerbrochenen Krugs“ (jenes Stück, das der Auslöser war, dass ich die mündliche Matura wiederholen durfte) nicht nur mit einem Teil ihrer Gage beschenkt, sondern obendrein auch noch mit rührenden Worten, die mich so ergriffen haben wie kein Schlüsselmoment in meinem Leben zuvor – außer vl. das „Rausschlüpfen“ am 31. 12. 1990 aus Mutters „Tor“-, beschenkt haben, woraufhin ich mir geschworen habe, dass ich nicht primär des Geldes wegen, sondern meiner Selbst wegen für Unternehmen arbeiten werde. Passion first. Money second. Darauffolgend habe ich noch beim Landestheater St. Pölten mit Babett Arens (Stück „Die Liebenden der Untergrundbahn“), aber auch ein Jahr danach beim Stück „Jägerstätter“ in Haag/Theater der Josefstadt mitgewirkt. Wenn man sich mit Theaterstücken genauer beschäftigt, dann tut das mit einem etwas. Und das preisgekrönte Stück „Jägerstätter“ hat definitiv auch einen Teil des Jägerstätters in mir aus den verstaubten Löchern gelotst und so etwas wie Courage initiiert. Also gehen Sie ins Theater!!! Ins Haager Theater!
Im Getriebe des Haager Theatersommers weht heute ein frischer Wind – neues Stück, neuer Intendant und bald ein neuer Geschäftsführer.

Theatersommer Haag 2017

"Don Quijote" u.a. mit Christian Dolezal, Thomas Mraz und Magdalena Kronschläger
Regie: Stephanie Mohr

More Infos: theatersommer.at

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