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Jetzt mit Humboldt durchstarten & next Week „Mitgefühlswerkmeister“ werden

Vor wenigen Wochen bin ich vom Traunsee Richtung Bad Ischl achtsam (keine Angst Mama) u.a. auf den Bahngleisen gegangen – nein, nicht gefahren! Keine Angst, liebe Shitstorm- Jäger! Herr Merkinger cheated nicht! Doch bevor ich wieder meinen geplanten, aber doch auch situationselastischen Anima- Weg gefunden habe, musste ich durch Gestrüpp, Disteln und Himbeerstauden mich kämpfen. Dornen haben dafür gesorgt, dass ich ausgesehen habe als hätten mich eine Armada an Katzen attackiert.

 

Dieses Szenario hat mich an das Leben selbst erinnert, insbesondere an Menschen, die unkonventionelle Wege gehen, getrieben von Intuition und Hingabe baniert mit Courage. Aber lassen Sie mich dies in bildlicher Sprache erklären:

Ich nenne die weibliche Variante der „Institution Mainstream“ „Fr. Himbeere“ und die männliche „Hr. Distel“. Der stechende Herr Distel oder die fruchtige Frau Himbeere fühlen sich irritiert durch „Störenfriede“, die Wege bestreiten, die den ausgetretenen Pilgerpfaden nicht entsprechen, und drücken ihre Irritation mit Worten und Taten aus, die Spuren der Verwüstung bei den Herzgehern hinterlassen, weil sie sensibel sind und Offenherzigkeit an den Tag legen.

ABER, ABER liebe couragierte Zehen da draußen! V.a. die, die ihren Weg gehen, ihr habt Power, weil ihr Liebe lebt. Diese Liebe zu leben bedeutet auch unter Umständen verletzbar zu sein, weil zumeist Tag des offenen Herzens ist. Und diese geöffneten Türen stürmen sehr gerne Shitstorm- Jäger, Tratschtanten, Tratschonkel oder Langweiler, die nichts besseres zu tun haben.

Ihr kennt dies gewiss! Lasst euch nicht unterkriegen, die Welt braucht Sucher, Abenteurer, Macher, Herzmenschen, die Veränderung lebendig und konsequent vorleben und nicht in alten Mustern ihre Synapsen verstauben lassen.

Ich würde mir wünschen, dass kleine Schritte der Veränderung getan werden. Dass ein Plastiksackerl am Boden liegend aufgehoben wird, dass verbal eingegriffen wird, wenn der Chef nicht angemessen sich mit dem Arbeitskollegen unterhält, dass einem flüchtenden MENSCHEN die Seelentüre geöffnet und nicht zugeschmissen wird, dass nicht nur Nächstenliebe gepredigt, sondern auch gelebt wird, dass nicht am Freitag auf Fleisch verzichtet wird, sondern umgekehrt, dass nur am Freitag Fleisch konsumiert wird. Ja, das wünsch ich mir, das darf ich mir auch wünschen, aber tun Sie, was Sie nicht lassen können, liebe Leserinnen und Leser. Auch wenn es mir nicht Wurscht ist! Ich tu ja auch, was ich nicht lassen kann, aber eins darf ich mir noch bitte wünschen: 30 dag Mitgefühl.

Im Ernst,

Ernst

 

PS.: An alle, milde gesagt, Menschengfraster, die Schulstunden des Mitgefühls in der Vergangenheit versäumt haben: Mit Humboldt kann man ONLINE jeden Montag vormittags Einheiten der „Nächstenliebe“ besuchen.

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