Return to site

Meine Seele ist immer noch hungrig...

...hungrig nach Träumen.

· Mein Leben danach

Ich war in Kärnten, genauer gesagt in Waisenberg bei der Familie Kurath auf Kurzbesuch, die mir für das Schreiben meines Buches neben ihrem Hof eine kongeniale mobile Vollholzimmobilie der Firma Thoma gratis zur Verfügung gestellt hat. Doch bevor es überhaupt so weit kam, hat mich die liebe Christina Thoma angeschrieben. Sie – ebenso wie ich ins Stiftsgymnasium Seitenstetten gegangen und damit Mostviertler Wurzeln - ist über Gregor Sieböck auf mich gestoßen und dann gefragt, ob sie mich denn in meinem Vorhaben unterstützen könne. So hat sie mich mit Robert Rogner jun. verknüpft und dieser wiederum mit der Familie Kurath.

Wie ihr lesen könnt, werde ich immer noch auf Händen getragen. Was die drei Parteien nicht wissen, ist, dass sie mir insgeheim einen Traum erfüllt haben. Wie einen Traum? Naja, ich wollte nicht nur von Erwin Thoma „Die geheime Sprache der Bäume“ lesen, sondern auch die gar nicht so geheime Philosophie der Firma wohnend zumindest für ein paar Tage spüren und mir selbst ein Bild davon machen, was denn da wirklich so dran ist. Und ohne zu viel Werbung für die Natur-Freunde zu machen, aber wenn man die unscheinbare Immobilie betritt, könnte man wegen des intensiven Geruchs des Holzes meinen, dass innerhalb der letzten Wochen Bäume geschlägert, Bretter geschliffen und dies alles in diesem Zeitraum zusammengebastelt worden ist. Hier geht man übrigens nicht am Leim, aber auch nicht auf Nägeln. Thoma arbeitet ausschließlich mit Holzdübeln und nur mit heimisch nachwachsendem PEFC- zertifiziertem und bei Vollmond geschlägertem Holz – durch den Wissensschatz der Vorfahren und deren genauen Beobachtungen inspiriert. Heini Staudingers GEA Möbel und Lohbergers Kuchl, aber auch Elias Heizung „pimpen“ die angenehme Atmosphäre auf.

Ich: „Einer von drei Träumen wurde mir erfüllt. - Danke, lieber Gott, Allah oder Buddha!“

Allah/Gott/Buddha: „Wie? Nur einer von drei? Merkinger, bist du überhaupt z´frieden zu stölln?“

Ich: „Geh bitte?! Man darf ja wohl noch träumen wollen? Ist doch gut so, dass ich zumindest noch ein paar Aspekte auf meiner Träumer- Liste stehen habe, weil Paulo Coelho hat ja einst mal gesagt, dass Träume Nahrung für die Seele seien und ich will ja nicht, dass meine Seele verhungert und es ist ja nicht so, dass diese Wünsche passieren müssen, aber geschehen dürfen sie schon, weil von einer kleinen Hütte im Salzkammergut bzw. einer kleinen Bienenhütte für meine fliegenden Freunde ist ja wohl nichts einzuwenden, oder?“

Natürlich habe ich auch die Zeit genützt, um an meinem Buch weiterzuschreiben, die Gegend zu erkunden und auch Anschluss bei den Waisbergern zu finden. Und nachdem Robert mir eindringlich empfohlen hat, bei der Familie Hafner BIO Schafskäse zu kaufen, bin ich beim Vorbeigehen doch tatsächlich auf eine Brettljausn, die meine Geschmacksknospen zum Tanzen gebracht haben, von diesen eingeladen worden. Ich weiß nicht, woran das liegt, dass mich jeder einlädt?! Schau ich wirklich so ausgemagert aus? Wobei, ganz ehrlich, bei den Hafners wäre ich auch mit vollem Magen auf an Kas in ihr gemütliches Heim eingetreten – sagen Sie´s bitte nicht weiter, aber deren Käse ist in die Kategorie „Gaumenspektakel“ einzuordnen. Ein Traum!

Zurück zu der Thoma HOLZ-Immobilie, die für den Zweck in Waisenberg steht, dass ein mobiler Wohn- und Arbeitsraum um den Bauernhof der liebenswerten Familie Kurath entsteht. Eine Erweiterung der HOLZ-Immobilie wird für die Zukunft je nach Bedarf angestrebt. Menschen mit guten Ideen im Bereich Landwirtschaft, Unternehmertum, Familie, etc. mit dem Wunsch nach einem gemeinsamen Leben und Arbeiten sollen sich in dieser Immobilie niederlassen und gemeinsam mit Vera und Maria Kurath die Landwirtschaft weiterentwickeln. Die sich daraus ergebenden Synergien und neuen Möglichkeiten münden in einer nachhaltigen Existenzsicherung des Hofes. Wer Interesse hat, kann sich über jenen Link schlau machen oder sich jederzeit bei der Familie Kurath oder Roberto melden.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass weder zwischen Robert Rogner jun., noch mit den Thomas vereinbart wurde, dass ich diesen Beitrag schreibe, aber wenn ich selbst großzügige Unterstützung erfahre und dann auch noch spüre, dass jemand mit Herz und Hirn zum Wohle aller handelt, dann kann es nur eine logische Schlussfolgerung von meiner Warte aus sein, Werbung für Firmen, aber vor allem für die Menschen, die hinter jenen sozialen Projekten stehen, zu machen.

Merci Familie Kurath! Danke liebe Thomas! Und danke Roberto!

PS.: Eigentlich wollte ich mich für zwei Wochen zurückziehen, aber zurzeit jagd ein Termin den nächsten. -

Ist so und ist auch gut so!

All Posts
×

Almost done…

We just sent you an email. Please click the link in the email to confirm your subscription!

OKSubscriptions powered by Strikingly