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Servas Wien!

Back to Life. Back to Reality.

· Mein Leben danach

Die häufigste Frage, die mir in den letzten Tagen gestellt worden ist: „Hast du dich wieder in der Heimat akklimatisiert?“ Ja, klar! Von Kultur- oder Kälteschock keine Spur. Ich hatte keine Sehnsucht nach meiner Heimat und habe keine Freunde oder Familienmitglieder vermisst, aber natürlich habe ich mich auf meine Nächsten gefreut. Nun ist es für mich purer Genuss, diese aufgestaute Vorfreude und meine Geschichten mit meinen Nächsten zu teilen. Das Vagabunden-Leben scheint allerdings vorübergehend noch kein Ende zu nehmen: Drei Tage habe ich im Mostviertel verbracht, drei Tage im Hotel Miramonte in Bad Gastein, um zu entspannen, aber auch um inspiriert zu werden und in die Tasten zu tippen, um mein Versprechen einzulösen und ein Buch auf den Markt zu bringen.

Mittlerweile bin ich deswegen auch schon wieder in meine Lieblingsstadt Wien zurückgekehrt. Und um dieses vergangene Pilger- Projekt würdig abzuschließen, aber auch zukünftige Seelenwünsche zu realisieren, benötigt es auch kreativ- WIRTSCHAFTLICHES Denken, viele Daten und Taten, aber eben auch „final Kohle“, um weiterhin ein gutes Leben leben zu können. Aus jenem Grund standen Interviews, Meetings mit möglichen Sponsoren und Veranstaltern am Programm, damit mir nicht das Geld ausgeht, aber v.a., dass der Schmäh nicht auf der Strecke bleibt.

Apropos Schmäh: Wenn Sie meinen Familienstamm genauer analysieren würden, bräuchten Sie nur zwei Generationen zurückgehen und just erkennen, dass der Witzbold nicht weit vom Stamm fällt. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich in meiner Familie einige weibliche und männliche „Kasperl“ hatte und habe, deren seelenlandschaftliche Gärten mit meinen deckungsgleich sind, und bei meinem Großonkel, Alfred Kirchmayr, und mir ist´s diesbezüglich ja fast ident. Der Bruder meines Großvaters mütterlicherseits ist nicht nur Doktor der Theologie, sondern auch Doktor der Psychologie und Soziologie und, wie mir scheint, auch Doktor des Humors. Er lebt ein Leben der Ernstheiterkeit – täglich begegnet er als Psychoanalytiker dem Ernst des Lebens und versucht Heiterkeit mit Witz und Humor ins Spiel zu bringen, damit die „Strahlen des Lichts“ dem Grauen Schrecken einjagen und dieser schwindet. Er ist einer meiner familiären Inspiratoren, die mir durch Taten vorgelebt haben, aber auch in schriftlicher Form gelehrt haben zu versuchen, stets durch Humor dem Tiefnebel mit Heiterkeit entgegenzuwirken. Dass ich die letzten Tage mit Silvia und Fred verbringen durfte, ist ein wahres Geschenk, wo ab und an Mal Witze fallen wie:

"Männern und Straßenbahnen soll man nie nachlaufen, es kommen immer wieder neue."

"Was ist ein Mann in Salzsäure? - Ein gelöstes Problem."

Wenn sich Medaillengewinner und Pilger treffen

Wie es der Zufall so wollte, bin ich auf Clemens Doppler, Silbermedaillengewinner der heurigen Beachvolleyball WM in Wien, seine Freundin, die liebe Betti und ihr Kind, in der Zollergasse Wiens gestoßen. Den Guten kenne ich aus alten Tagen, wie ich noch als Facebook Administrator für Doppler/Mellitzer mein kreatives Unwesen trieb. Einer seiner Fragen, ob ich denn überhaupt diese Reizüberflutung Wiens nach dem einfachen, entschleunigten Leben pack, war eine berechtigte. Ich habe von Anfang an mein Projekt nicht als Ausstieg, sondern als Einstieg betrachtet, weil ich das tun wollte, das mir Freude bereitet und mir mein Leben nicht erschwert. Wäre ich über diesen Zeitraum ohne Smartphone, ohne Kontakt mit der Heimat bzw. v.a. ohne den „Druck“ etwas abliefern zu müssen, unterwegs gewesen, dann wäre mir ein Ankommen in der Heimat definitiv schwer gefallen, weil vermutlich in weiterer Folge nur sehr wenige Arbeitgeber mich anstellen hätten wollen. Stattdessen ist es nun, aber auch zu meiner Überraschung, ganz anders gekommen, dass sich Türen öffnen, wo ich überhaupt nicht wusste, dass sich die je für mich öffnen werden – von welchen ich da spreche, kann ich noch nicht verraten, aber bald mehr…

Was ihr sonst noch so wissen solltet?

Viele fragen mich immer wieder, wenn denn mein Buch rauskommt. Tja, ich hänge mich natürlich voll ins Zeug, weil ihr mir großes Vertrauen geschenkt habt und ich dem auch gerecht werden will in Form eines würdigen Produktes – mein Plan ist, dass ihr bis Februar 2018 ein geniales Buch in eurem Postkasten vorfindet. - Ich bitte Euch um etwas Geduld, meine Lieben. Ansonsten kann ich Euch versprechen, dass ich auch immer wieder auf ernstjetzt.com Beiträge, Auszüge vom Buch hinterlassen werde, um beim einen oder anderen Lust auf mehr bzw. für Vorfreude zu sorgen.

Im Ernst,

Ernst

PS.: Ich bin dann mal raus! Wie? Am Donnerstag geht’s für mich Richtung Kärnten, um mich eben auf das Schreiben voll konzentrieren zu können. Wer mich nach Kärnten eingeladen hat und wie überhaupt diese amüsante Zusammenarbeit zustande kam, werde ich in meinem nächsten Beitrag erwähnen...

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