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Sinnvolle Last- Minute- Geschenke

Wenn ich etwas an der Weihnachtszeit mag, dann ist’s das Schenken und, nicht zu vergessen, selbstverständlich auch das Beschenktwerden oder noch besser: Durch das Beschenkte überrascht werden! Nicht unterrascht, sondern überrascht!

Kurz zur Erklärung: Mit einer 0815 Schoki, die von einem Großkonzern produziert wurde, die nicht nur Palmöl, sondern, wenn man mit seinen „Gewissenssinn“ etwas genauer dem Produkt auf den Grund geht, findet man den Beigeschmack „Ausbeutung“ oder gar „Kinderarbeit“ vor. Oder! Wenn man ein Kosmetikprodukt geschenkt bekommt, dass vielleicht gut riecht, aber Mineralöle enthält. Mineralöle aus Treibstoffen wie Benzin oder Kerosin. Sie finden sie unter den Decknamen Cera Microcristallina, Ceresin, Ozokerite, Paraffin, Paraffinum Liquidum, Petrolatum,etc. …dann spricht man von einer „Unterraschung“, die der/die Schenker/in im Supermarkt schnell gekauft hat, um vergebens aufzutrumpfen.

Deswegen gibt’s heute ausnahmsweise ein paar kostengünstige Alternativen:

Der guade oide handgeschriebene Brief

Meine ersten Assoziationen, die ich mit Heiligabend habe, sind nicht nur die schönen Erinnerungen an Familienfeiern, wie meine Großeltern aus dem Weinkeller die feinsten Tropfen zum jeweiligen Geburtsjahr der Enkel holen und mit uns verkosten, oder an dem Morgen, wo unser bereits verstorbener Hund „Sam“ die Zuckerringe des Christbaums verschlungen und das ganze Haus verwüstet hat, sondern auch an den Brief meiner Schwester, den ich bis diesen Sommer in meiner Geldbörse bei mir getragen habe - während meines Surftrips wurde mir das Geldbörserl, in dem ich den Brief aufbewahrt habe, allerdings leider gefladert.

Sich einfach mal hinzusetzen, ein paar Zeilen der Wertschätzung für seine Familienmitglieder, Freunde oder Arbeitskollegen niederschreiben, können einen nachhaltigen Effekt haben und Weihnachten zu dem Fest machen, das es eigentlich sein sollte - ein Fest des Friedens & auch ein bisserl der Liebe.

Bitte nur kein Theater zu Weihnachten

… aber gerne nach Weihnachten! Zu Weihnachten dürfen Sie gerne Ihrer Mama ein Ticket z.B. für den Haager Theatersommer oder zum Stück „Der Kandidat“ im Akademietheater mit Gregor Bloeb in der Hauptrolle schenken. Letzteres empfehle nicht nur ich, sondern tun mir viele Kritiker gleich oder eigentlich ich den Kritikern… eine tolle Möglichkeit wieder einmal sein Kiefer zu relaxen, zu staunen und das zu kultivieren, was heutzutage eh viel zu kurz kommt: Zuhören.

Hier gibt's mehr Infos:

Theatersommer Haag - theatersommer.at

Akademietheater - "Der Kandidat"

Schenken mit Sinn

„Wir hobn doch eh alles!“ Oder „Wir habn alle Möglichkeiten der Welt!“ Oft gehörte Phrasen, die für einen Großteil der Österreicher, die im weltweiten Wohlstandsranking auf Platz 10 kursieren, auch zutrifft. Doch 1,25 Millionen ÖsterreicherInnen sind armutsgefährdet. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer - u.a. aufgrund Verteilungsprobleme. Auf Taten vonseiten der Politik ist zu hoffen! Aber darauf will ich nicht warten, noch zählen! Deswegen ist’s besonders in diesen Tagen wichtig, dass wir nicht nur unser Herz, sondern auch unser überschüssiges Geld in die Hand nehmen und es so teilen, dass der über Generationen hinweg und Grenzen hinaus bekannte österreichische Sozialstaat durch Zivilcourage wieder zu pulsieren beginnt.

Von 2012- 2015 haben mein damaliger Mitbewohner Dani und ich die Initiative "OFOC" jeweils in der Adventszeit über Facebook beworben, die im Schnitt jeweils 300- 500 Euro ausgespuckt hat. Das gesammelte Geld wurde zur Weihnachtszeit den Verantwortlichen der Gruft überreicht, um zumindest ein paar Winterpakete für die Obdachlosen zu finanzieren. Dadurch habe ich ein bissl einen Einblick in die Arbeit der MitarbeiterInnen der Gruft bekommen bzw. Schicksalsschläge gehört, die erden. Deswegen trete ich für die Caritas ein, obwohl ich ein Ausgetretener bin. Dort geht’s nicht um Herkunft, Glaube oder gar Hautfarbe - bei der Caritas geht’s um Menschlichkeit.

Sie können aber/und auch eine Ziege verschenken! - Ja, eine Ziege!

Mehr Details dazu: https://caritas.at

Verschwendet oder Unverschwendet - das ist hier die Frage

„Ja, ja, ja, ja, ja“, wird sich die eine oder der andere denken. Ich vermute, dass die braven Leserinnen und Leser unter uns schon mitbekommen haben, dass ich ein riesen Freund und nicht mehr ganz soooo anonymer Fan der Unverschwendet- Family bin , rund um Andi & Cornelia, und wie ich meine zurecht.

Cornelia und mein Nachbar Andreas haben sich im Frühjahr 2016 unternehmerische Ziele gesteckt. Unverschwendet verwandelt aus verrunzelten, zu kleinem oder zu großem Gemüse oder Obst köstliche Produkte wie Marmelade, Sirup, Chutney, Sauce, Ketchup, ... und glaubt mir eins: Die Dinger sind wirklich verdammt gut!

Mehr Infos: Unverschwendet.at

Zusammenwachsen und zusammen wachsen - TEAM Gablitz

Es ist immer wichtig Courage an den Tag zu legen, aber in Zeiten wie diesen vermutlich noch ein paar Kilogramm mehr. Deswegen möchte ich das „Team Gablitz“ (Astrid Wessely - meine Herbergenmum 2017 von Wien nach Marrakesch und 2018 „Vom Heldentor zum Sonnentor) ist Teil des Teams) hervorheben, das sich für Geflüchtete seit Jahren einsetzt und heuer mit dem Preis „Ort des Respekts“ ausgezeichnet worden ist. Dieser ehrenamtliche Verein ist auf unsere Spenden angewiesen.

Team Gablitz hilft - Flüchtlingshilfe

Erste Bank - AT03 2011 1828 5223 6800

willkommen@gablitz.net

So, das war’s auch schon wieder von mir und meinen Last- Minute- Weihnachtsgeschenke- Tipps.

Ich hoffe, dass der eine oder andere Vorschlag euch geholfen hat, dass wir in der Adventzeit auch ein bissl runterkommen oder noch besser: ankommen. Apropos - wusstest du, dass Advent aus dem lateinischen kommt und demzufolge „Ankunft“ bedeutet?! - Tja, aber spätestens jetzt! In diesem Sinne: eine schöne Zeit des Ankommens!

Alles Liebe,

Ernst

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