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"Wir stehen vor einer gigantischen Krise!"

„Wir stehen vor einer gigantischen Plastik Müll Krise!“

Dieses Zitat stammt nicht von Greenpeace, den Grünen oder der Wahrsagerin meiner Tante - nein, dieses Zitat stammt von der UNO. Laut einem aktuellen Bericht der vereinten Nationen wurden gerade einmal 9% des jemals produzierten Plastiks wiederverwertet, 12% verbrannt, 79% lagern auf Müllhalden, Wasserstraßen oder im Meer. Ein Großteil der Einwegprodukte sind Plastiksackerl, -besteck oder -flaschen. Ja, und 5 (!!!) Billionen Plastiksackerl werden im Jahr verbraucht, zumeist ein paar Minuten genutzt und wenn´s blöd läuft schwimmen dann auch noch die einen oder andern Sackerl 1.000 Jahre im Meer.

„Wir fragen uns heute, wie solche sinnlosen Gemetzel wie in den beiden Weltkriegen möglich waren? Und genauso wird man sich in Zukunft einmal fragen, warum die Menschen nichts für den Umweltschutz getan und einfach weitergelebt haben."

Dieses Zitat stammt von Hugo Portisch und dieses habe ich schon das eine oder andere Mal in meinen Kanälen erwähnt. Was ich allerdings noch nicht erwähnt habe, ist, dass ich nach den Earthtalks im Museumsquartier bei Brot & Wein meine Sonnentor- Freunde kennengelernt habe. Auf einmal war ich von drei strahlenden Damen umzingelt, die mich gefragt haben, ob ich denn der Ernst sei, der von Wien nach Marrakesch gegangen ist und ob ich denn mal von Wien nach Sprögnitz ins Waldviertel wandern möchte. „ja! Ja! JA!“ war meine begeisterte Antwort, weil ich mich A) schon seit Jahren mit Unternehmen und Persönlichkeiten, die im Gemeinwohl denken, reden, schreiben und handeln auseinandersetze B) ein passionierter Tee- Trinker bin (ohne einen Tee am Morgen gehe ich nicht außer Haus), C) ich nicht nur ein TCMler, sondern ein TEMler bin und D) Sonnentor ein vorzeige Unternehmen ist, was den Umgang von Verpackungen betrifftt. 96 % ihrer Verpackungen sind aus aus Cellulose oder Maisstärke. Und was sich nicht kompostieren lässt, kann zumindest wiederverwertet werden.

Also ned schlampad mit seiner Wählerstimme umgehen und sich beim Einkauf für ein Unternehmen entscheiden, das im Wohle aller handelt und auf plastikfreie Zonen setzt. Ja, wir als KonsumentInnen und BürgerInnen können durchaus was bewirken - z.B. einen Leinenbeutel von zuhause mitnehmen statt ein Plastiksackerl im Geschäft zu kaufen oder sich für Glasbehälter statt Plastikdosen entscheiden. Oder im Alltag Mehrweg- Jausenboxen und Trinkflaschen verwenden, die passionierten Zigarettenpuffer einen transportablen Aschenbecher mitnehmen oder noch besser: gleich einen Müllsack von zuhause mitnehmen, den Müll seiner Mitmenschen, die ihre Achtsamkeit zuhause gelassen haben, am Weg Richtung Bio- Laden mitnehmen und den Vorgaben entsprechend entsorgen.

Nur so ein paar Ideen und Vorschläge…

Namas-Tee,

Ernst

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